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Summary

Stars - The North

Sternchenpop made in Canada.

Band: Stars
Album:
The North
Herkunft:
 Montréal
Mitglieder:
 Torquil Campbell, Chris Seligman, Amy Millan, Evan Cranley und Pat McGee
Klingen wie:
 eine moderne Symbiose von The Smiths und Belle and Sebastian



Nach nur zwei Jahren seit der Veröffentlichung ihres letzten Albums beglückt uns die kanadische Band Stars mit ihren nun sechsten Studioalbum "The North". Noch nie in der Geschichte hat sich eine Band so intensiv mit dem Thema Liebe beschäftigt wie diese Indiepopband und auch dieses Mal werden die Fans nicht enttäuscht: mit Songtiteln wie "Hold On Tight To The Ones You Love" und "Do You Wanna Die Together?", werden die Erwartungen der Hörer schon einmal lyrisch getroffen. Auch musikalisch ist es dieser typisch schillernde "Stars-sound" der sich bereits durch alle Alben hindurchzieht und die Gehörgänge mit melancholisch, sprudelnden Klänge umschmeichelt.

Wir in der Musikredakion sind ganz sicher keine Wissenschaftler, doch wissen wir, dass eine Konstante der Relativitätstheorie die Geschwindigkeit des Lichts ist! Was uns das nützt? Beim Hören des Openers im Hinterkopf behalten: mit "The Theory Of Relativity" ist Stars ein Song gelungen, der sich elegant durch Raum und Zeit bewegt und den Synthiepop durch ihre Liebe zur Nostalgie revolutioniert. "But it can't be `93 sadly cause I wish it could forever." Neben dem Überthema Liebe geht es auch um Vergänglichkeit und das Empfinden für Zeit, welches manchmal mit minimalistischen Klavierklängen untermalt wird, jedoch auch mit imposanten Streichern und opulentem Schlagzeug zum Ausdruck gebracht wird.

Amy Millan's und Torquil Campbell's Duette in Songs wie "The North" und "The Loose End Will Make Knots" sind kindlich verspielt und ihre Stimmen verflechten sich zu untrennbaren Klangmosaiken, welches man nie wieder lösen möchte. Man möchte sich sofort verlieben und gleichzeitig wieder entlieben, um die vollständige Emotionspalette des Albums miterleben zu können. Von trauriger Melancholisch zu lebensfroher Euphorie ist alles dabei und fast jede Songzeile könnte Inhalt eines Liebesbriefes sein: "Silver breathing while you sleep. Incomplete when you leave. You could be the one."

Melancholischer Indiepop mit romantischen Streichern und einer ausgeklügelten Dramatik in jedem ihrer Songs macht dieses Album zu einem 5-Star Album, das man wieder und wieder hören will. "The North" zwingt sich nicht auf, zieht den Hörer aber nach und nach in eine Traumwelt, in der man seinen Gedanken nachhängt und sich sowohl die Freude wie auch den Schmerz der Welt hingeben kann.

Anspieltipps:

  • The Theory Of Relativity
  • Backlines
  • A Song Is A Weapon
  • Walls

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