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Summary

The Lumineers - The Lumineers

Spektakulär unspektakulär!

Künstler: The Lumineers
Album: The Lumineers
Mitglieder: Wesley Schultz, Jeremiah Fraites, Neyla Pekarek
Herkunft: Toronto, Ontario, Kanada
Klingt wie: Folkrock at it's best

 

 

 

 

Ein Debütalbum hat es mal wieder geschafft die kritischste aller Musikredaktionsjurys des Globus voll und ganz zu überzeugen. The Lumineers schmeißen eine Scheibe auf den Markt, die in Zukunft sicherlich noch von sich reden macht. In den USA hat die Band bereits eine restlos ausverkaufte Club-Tour hinter sich und auch die Tickets für die im Frühjahr geplante Europatournee sind zum Großteil schon weg. Grund genug die Folkband aus Denver mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

The Lumineers, das sind Wesley Schultz, Jeremiah Fraites und Neyla Pekarek. Die drei spielen eine Mischung aus Akustikrock, Indie-Pop und Folk. Unweigerlich denkt der simpel strukturierte Typus eines Musikredakteurs an Koryphäen dieses Genres und es schießen einen Bands wie Mumford and Sons oder Fleet Foxes durch die Gehirnwindungen. Schwer zu glauben, dass sich Bands, die sich diesen berüchtigten Folk-Pop/Rock auf die Fahnen geschrieben haben, sich von den Vorreitern dieses Musikstils abzugrenzen vermögen. Schließlich gibt es solche Gruppen (gefühlt) wie Sand am Meer-und die meisten schaffen eben Erwähntes nicht. Ganz im Gegensatz zu The Lumineers!

Der Opener „Flowers In Your Hair“ gibt die Richtung des gesamten Albums vor-akustische Glückseligkeit, ganze 42 Minuten lang. Mal beschwingt und leichtfüßig („Big Parade“), mal Country-esk angehaucht („Classy Girls“) oder intim-nachdenklich („Slow Down“).

Perfekt ausformuliert und nuanciert instrumentiert haben es Wesley, Jeremiah und Neyla nicht nötig die große Instrumentalkeule zu schwingen. Besonders ergreifend ist es, wenn Neylas Cellospiel im Zentrum des Geschehens steht („Dead Sea“).

Eingängige Melodien die sich einbrennen und den Gehörgang so schnell auch nicht wieder verlassen wollen...und das ist gut so.

Als wären das nicht schon genug der positiven Besonderheiten sind die Texte intelligent, charmant und laden dazu ein, doch einmal genauer hinzuhören. So ist „Charlie Boy“ wohl einer der schönsten und melodischsten Antikriegslieder der letzten Jahre.

Der Hype, der die Band momentan umgibt, ist mehr als gerechtfertigt. The Lumineers ist ein gutes authentisches und emotionales Album mit gelegentlichen melodischen und/oder lyrischen Glanzperlen gelungen. Nun auf zum Plattenladen eures Vertrauens und schnellstens dieses Album besorgen. Ich bin dann mal weg......

Anspieltipps:

  • Stubborn Love
  • Dead Sea
  • Charlie Boy

www.thelumineers.com
www.youtube.com/watch?v=_XuNK1EIm2g

...luminiert noch eine zeitlang vor sich hin: Daniel Meinel.


Und hier der dazugehörige Beitrag.

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