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Summary

The Pierces - Thirteen Tales of Love and Revenge

Es waren einmal zwei sexy Schwestern aus Alabama, die zogen in die große Stadt, um die Gesellschaft zu kritisieren.

Band: The Pierces
Album: Thirteen Tales of Love and Revenge
Mitglieder: Allison und Catherine Pierce
Herkunft: New York

Das ist es, woraus Pop-Musik gemacht wird. Zwei schöne Frauen mit bezaubernden Stimmen und typischen Pop-Melodien. Doch nichts ist wie es scheint und das gilt vor allem für diese beiden femme fatals.

Die beiden Schwestern kommen ursprünglich aus Alabama und zogen nach New York. Sucht man nach einer Biographie wird man feststellen, dass sie äußerst kreativ sind. Ihre Biografie haben sie selbst verfasst und mit gehörig vielen Geschichten ausgeschmückt, in der Zigeuner, Piraten, der Teufel persönlich, Entführungen und Reisen um die ganze Welt stattfinden.

Nach dieser Reise in New York angekommen, veröffentlichten sie im Jahr 2000 ihr erstes Album, doch das und das folgende sollten untergehen im riesigen Big Apple, der anscheinend keinen Platz fand für die zwei Landeier. Dieses Jahr jedoch tritt das komplette Gegenteil ein. In den USA und Großbritanien schlägt das Album "Thirteen Tales..." ein und macht die sexy Schwestern bekannt. Da sie klasse aussehen und auf Mode stehen lassen sie sich leicht vermarkten, was viel Raum lässt für Vorurteile die für leicht bekleidete Sängerinnen mit seichten Stimmchen so verbreitet sind. Bevor das eintritt sollte aber schon gesagt sein, dass die Beiden ihre Musik selbst machen und sogar das Coverdesign selbst gestaltet haben. Wenn das noch immer nicht reicht, hilft nur noch das Hinhören:

Auf einklängige Pop-Melodien werden sanfte Stimmen gelet, die jedoch mit purem Sarkasmus bekleiden. Der Höhepunkt der Abrechnung steht gleich an zweiter stelle des Albums: "Boring" rechnet ab mit der Schicki Micki-Society, ihren dekadenten Verhaltens und Konsumgewohnheiten und zeigt gleich, dass die Mädels es faustdick hinter den Ohren haben. Im ersten Song verraten sie, dass sie nur toten Menschen vertrauen und so kritisch geht es immer weiter. Allerdings nur unterschwellig, denn trotz allen Sarkasmus klingt das Album, bis auf ein, zwei schwache Songs durchweg poppig und absolut hörbar. Es werden sogar Country-Klänge angeschlagen, es fehlt den Schwestern eben nicht an Ideenreichtum.

Fazit: So stellt man sich die ideale Band vor: durchweg weiblich, gutaussehend, mit tollen Melodien und gesellschaftskritischem Inhalt. Wer das nicht mag ist selbst schuld!


Anspieltipps:

  • Boring
  • Sticks and Stones
  • Lights on

Um ihn ranken sich Märchen: Boris Kunofski

Der sagenhafte Beitrag.


www.myspace.com/thepierces

thepiercesmusic.com

 

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