Radio UNiCC
Jetzt bei Radio UNiCC

Summary

Two Door Cinema Club - Beacon

Zurück in die Zukunft.

Künstler: Two Door Cinema Club
Album: Beacon
Mitglieder: Alex Trimble, Kevin Baird, Sam Halliday
Herkunft: Bangor / Donaghadee, Nordirland
Klingt wie: eine Popband von der Insel

 

 

 

 

Wir schreiben das Jahr 2004: Franz Ferdinand veröffentlichen mit ihrem gleichnamigen Debütalbum ein Werk, das eine Welle lostreten soll, die so niemand vorhersehen konnte. Plötzlich schnallte sich jeder dahergelaufene britische Straßenmusiker seine Gitarre zehn Nummern höher, um wenigstens einen kleinen Teil des Ruhmes abzustauben (ganz zu Schweigen von den unzähligen Epigonen des Festlandes). In den beiden Folgejahren veröffentlichen auch heute noch namhafte Künstlergespanne wie Bloc Party, Maximo Park, und The Kooks ihre ersten durchweg wegweisenden Alben, können jedoch nie wieder an den anfänglichen Erfolg beziehungsweise die Qualität anknüpfen.

Wir schreiben das Jahr 2010. Nachdem alle genannten Gruppierungen durchweg qualitätsarme Folgewerke veröffentlicht haben, und bereits vom Abgesang des britischen Pops die Rede ist, haben sich drei Nordiren das Ziel gesetzt, mit ihrem Debüt „Tourist History“ genau das zu verhindern. Es gelingt ihnen mit Instant-Ohrwürmern wie „I Can Talk“, „Undercover Martyn“, und „What You Know“, was ihren vermeintlichen Vorbildern mit der Zeit verloren gegangen ist: unbekümmerte Popsongs zu schreiben, die selbst nach Jahren noch beschwerdefrei konsumiert werden können.

Wir schreiben das Jahr 2012. Das Zweiraumclubkino versucht, mit „Beacon“ an den Erfolg ihres Vorgängers anzuknüpfen. Sofort drängt sich die große Frage auf: Werden sie daran ebenfalls scheitern? Die Antwort: Jein. Zumindest nicht in dem Umfang wie ihre Inselkollegen. Die Hitdichte ist mit der Zeit etwas verloren gegangen. Dafür schaffen es die drei Recken aus Bangor und Donaghadee immer noch, herrlich unbeschwerte und tanzbare Nummern zu schreiben. Der Opener „Next Year“ und die erste Single „Sleep Alone“ knüpfen am ehesten unmittelbar an den Sound des Vorgängers an. Aber auch der Rest verbindet weiterhin die markanten Quietsch-Gitarren und den unverwechselbaren Gesang von Alex Trimble. Dafür sind jedoch jetzt mehr Durchgänge notwendig, um das Album im Ganzen schätzen zu können.

Two Door Cinema Club erhalten den Brit-Pop also weiterhin am Leben. Langsam ist die Zeit dennoch reif dafür, dass ihre Vorgänger ihnen wieder dabei helfen.

Anspieltipps:

  • Sleep Alone
  • Next Year
  • Someday
  • Handshake

www.twodoorcinemaclub.com
www.myspace.com/twodoorcinemaclub

Hat leider keine Gitarre, und kann deswegen nichts für die Erhaltung des bedrohten Brit-Pops tun: Christian Laude.

Swan Songs III… Ich war sehr skeptisch, als ich hörte, dass Lord of The Lost noch ein drittes Mal die Klassikschiene einschlagen. Vielleicht dachten sie alle guten Dinge sind drei oder sie haben einfach zu viele gute Klassiksongs geschrieben? Wir...

Neues Album, neuer Stil, neue Taylor? Die Überraschung war groß, als Taylor Swift am Donnerstag, den 23. Juli, ankündigte, dass in weniger als 16 Stunden ihr neues Album „Folklore“ das Licht der Welt erblicken würde. „Die meisten Dinge, die ich für...

Am 15. Mai war es endlich soweit: Das langersehnt und durch Crowdfunding finanzierte erste Album der Schweizer Band Illumishade, "Eclyptic: Wake Of Shadows", hat das Licht der Welt erblickt und Anika hat eine ausführliche Review für euch verfasst.

In This Moment haben drei Jahre auf neue Musik warten lassen. Nach dem sehr okkulten letzten Album „Ritual“ (2017) bleiben sie ihrer Linie treu. „Mother“ erschien am 27. März unter den Labels Altlantic/ Roadrunner und wir haben uns die Scheibe einmal...

Unser Team hat sich den Kopf zerbrochen und das letzte Jahr Revue passieren lassen. In diesem Artikel erfahrt ihr, welche Alben und Songs uns besonders umgehauen haben und warum. Klickt also rein und verratet uns gern, welche eure Favoriten sind. :)