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Summary

Vampire Weekend - Vampire Weekend

Afrika kommt nach New York und erobert nun die Musikwelt...

Band: Vampire Weekend
Album: Vampire Weekend
Mitglieder: Ezra Koenig (Gesang, Gitarre), Rostam Batmanglij (Keyboard), Chris Tomson (Drums), Chris Baio (Bass)
Herkunft: New York

...Hä? Soll das einer verstehen, spinnt der Autor? Total übertrieben könnte man meinen, wenn es nach Expertenmeinungen geht aber doch nicht.
Am besten ist, ich fange von ganz vorne an.

Vampire Weekend, das ist eine Band aus New York. Ihr Aufstieg kam plötzlich und schnell fanden sich Fans wie David Bowie oder David Byrne. Ihr Stil: Man könnte sie mit mit den Strokes vergleichen, denn sie vermitteln eine ähnlich lässige Stimmung beim Musizieren. Andererseits könnte man sie mit Devendra Banhart vergleichen. Die unscheinbaren genialen Musiker ohne Allüren, denen man auch eine Karriere unter der Brücke zutrauen würde.

Musikalisch heben sie sich auch eher unscheinbar ab, doch auf den zweiten Blick entdeckt man die afrikanische Rythmen, die das ganze Album, welches übrigens das Debüt der Band ist, durchzieht. Da werden Geigen eingeflochten und minimalistische Musikkulutintegration betrieben.

Das Album beginnt fast mit einer Acapella-Nummer die seltsamerweise an die Arctic Monkeys erinnert, wohl wegen des Gesanges. Weiter geht es mit einem Queens of the Stone Age-Gedächtnis-Rythmus, gepaart mit Hawaiianischen Klängen. Dann folgt die ersten Single A-Punk. Hier blitzt zum ersten Mal das große Potential auf. Hat man nach den ersten beiden Titeln noch an reine Experimentalmusik gedacht, werden Vampire Weekend nun wach.

Das ist echter Indie-Pop. Die künstlerische Vielfalt der Band wird auch im vierten Track "Cape Cod Kwassa Kwassa" deutlich. Keine große Bedeutung sollte man dem beimessen, eher das Geheimnissvolle der Band genießen, denn einen Sinn such man hier vergeblich.

Auch die restlichen Songs erwarten den Hörer mit großen Überraschungen auf und wissen zu begeistern. Vor allem instrumental.

Fazit: Zwar hat das gesamte Album nur eine Gesamtspiellänge von 34 Minuten, doch es lohnt sich in jedem Falle. So eine raffinierte instrumentale Begleitung hat es selten gegeben.

Anspieltipps:

  • Cape Cod Kwassa Kwassa
  • M79
  • I stand corrected
  • Walcott

Bandhomepage: www.vampireweekend.com

Spielt gerade Bongo und hofft von David Bowie entdeckt zu werden: Boris Kunofski

 

und hier der Beitrag.

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