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Summary

„Der Grund, warum wir hier sind ist, weil ihr uns die Treue gehalten habt!“ - Oomph! im Leipziger Täubchenthal

Lange hat es gedauert, bis Oomph! die Tour anlässlich ihres Bühnenjubiläums fortgesetzt haben. Zusammen mit Death Valley High als Special Guest begann der zweite Teil der mit Spannung erwarteten Tour mit einem Konzert im Leipziger Täubchenthal am vergangenen Freitag.

Pünktlich um 20.30 Uhr spielten Death Valley High, um den Zuschauern mit durchgängig aggressivem Metal vor dem großen Headliner einzuheizen. Dreißig Minuten spielte die vierköpfige Band, deren Frontman immer wieder ein Bad in der Menge nahm und das Publikum anspornte, die Songs mitzusingen. Die Zuschauer gingen teils mit. Jedoch war der Applaus noch verhalten. Vermutlich war das Publikum an diesem Abend zu sehr auf die Rückkehr von Oomph! gespannt.

Um 21.30 Uhr war es dann soweit. Nach und nach betraten die Mitglieder von Oomph! unter tosendem Applaus die Bühne. Neben den drei festen Mitgliedern wuchs Oomph! – wie üblich auf der Bühne – mit einem Keyboarder, zwei Drummern und einem zusätzlichen Bass auf sieben Mitglieder. Als schließlich Frontman Dero die Bühne betrat, wurde die Band umso mehr gefeiert, bevor sie auch nur ihren ersten Song gespielt hatte.

Mit „Alles aus Liebe“ begann das Konzert, auf das die Fans so lange gewartet hatten. Doch nicht nur auf die Songs des neuen Albums konnte sich das Publikum freuen. Oomph! bot eine Zeitreise ihres Schaffens, welche von den frühen Werken bis hin zu den neusten Songs alles abdeckte. Mit „Labyrint“ spielten Oomph! einen der großen Klassiker.

Als Dero mit „Mein Herz“ den allerersten Song der Band ankündigte, bedankten sich die Fans erneut mit tosendem Applaus. Von diesem war die Band immer wieder sichtlich gerührt. Dero bedankte sich bei den Fans. „Der Grund warum wir hier sind ist, weil Ihr uns die Treue gehalten habt!“ Mit Songs wie „Ich bin der Weg“ und „Als wär’s das erste Mal“ zeigte die Band ihre Vielseitigkeit sowie ihre verschiedenen Musikstile, welche sie bekannt und berühmt gemacht haben.

Das Oomph!-Konzert im Leipziger Täubchenthal hat nicht nur gezeigt, dass Fans einer Band über mehr als zwei Jahrzehnte die Treue halten können. Die Begeisterung des Publikums von der ersten Minute an machten deutlich, dass die Erwartungen eines Publikums hoch sein können. Und als Oomph! dann spielten, konnten sie diese Erwartung auch erfüllen. Und möglicherweise auch übertreffen!

Don Broco ist eine britische Rockband aus Bedford, England, die im Jahr 2008 gegründet wurde.

Die Band ist dafür bekannt, sich keiner festen Kategorisierung unterzuordnen, sie kombinieren Elemente aus Metal, Post-Hardcore und Electronica zu einem einzigartigen Sound. Ihr Stil lässt sich aber genauso als eine Mischung aus Alternative Rock, und Pop beschreiben, gewürzt mit Groove-Anteilen, mitreißenden Konzert-Hooks und bewussten Stilbrüchen. Was die Band auszeichnet ist auf jeden Fall ihre extreme Experimentierfreude.

Gleich vierfache Inspiration fließt in die Musik, alle vier Mitglieder sind stark in den Schreibprozess der Songs eingebunden, so wird jeder Track als gemeinsame Vision betrachtet.

Klanglich hat sich die Band stetig weiterentwickelt, das dieses Jahr erschienene Album Nightmare Tripping ist ihr bisher härtestes und eine Veröffentlichung die sich auch in Nu-Metal-Einflüsse und aggressivere Vocals lehnt, ohne dabei ihre melodische Basis aufzugeben.

Das musikalische Konzept hinter dem Titel Nightmare Tripping lässt sich als eine bewusste Zuwendung zu einer dunkleren, druckvolleren und härteren Version des Don-Broco-Sounds beschreiben.

Auf dem Album Nightmare Tripping haben sich Don Broco Unterstützung von einigen anderen Künstlern geholt, so zum Beispiel Chad Kroeger von Nickelback für den Titeltrack „Nightmare Tripping“. Gastvocals hört man auch auf dem Song „True Believers“ von Sam Carter von den Architects, dieser Track gilt als einer der aggressivsten des Albums und orientiert sich stark an moderner Metalcore-Energie.

Don Broco werden im Rahmen ihrer „The Nightmare Tripping Europe & UK Tour“ im Jahr 2026 für mehrere Auftritte nach Deutschland kommen.

So auch am 20.06.2026 nach Leipzig (Hellraiser).

Am 11. Mai legte MilleniumKid im Kulturbahnhof Chemnitz im Rahmen seiner "Schwerelos"-Tour einen Zwischenstopp ein.

Als Voract eröffnete Serpentin den Abend und sorgte bereits früh für Stimmung im Publikum. Mit "Unendlichkeit" startete der 26-jährige Hesse sein Konzert vor zahlreichen Gästen. Songs wie seine neue Single "Schwerelos" oder "Wie weit" folgten und sorgten für echte Gefühle auf der Bühne. Auch der neue Song "Liebe" war Teil der Setlist. Mit "Vielleicht Vielleicht" endete der Abend – eine Zugabe wurde dem Publikum nicht verwehrt.

Begleitet wurde der Abend von einer umfangreichen Lichtershow, die die Atmosphäre der Songs unterstützte. Die Fans bildeten gemeinsam durch Handylichter und Feuerzeuge einen Sternenhimmel im Saal – ein Moment, den man nicht so schnell vergisst.

Am Ende des Abends bot MilleniumKid einen rundum emotionalen Konzertabend für die Fans. Mit viel Energie, Nähe zum Publikum und seinem unverwechselbaren Sound bestätigte er einmal mehr seinen Ruf als starker Sänger.

Am Mittwochabend, dem 22.04.2026, schickten Remote Bondage das Good Girl auf der Bühne des Weltechos in die Hölle.

Die fünfköpfige Band ist aktuell mit ihrem Debutalbum "GOOD GIRL" auf Tour durch Deutschland und Österreich und machte dabei auch in Chemnitz halt. Und wir waren live dabei!

Der ursprünglich geplante Voract Queen Mahoro konnte in Chemnitz leider nicht dabei sein. Stattdessen eröffneten Svenzki und Lokführer Andi den Abend zwischen bunten Lichtern und lauten Beats. Mit einem gelungenen DJ Set brachten die beiden Mitglieder der Chemnitzer Band

Powerplush die Menge schon nach wenigen Minuten zum Tanzen und schufen eine ausgelassene Atmosphäre, die bereits vor Konzertbeginn einen großartigen Abend versprach.

Pünktlich um 20:50 Uhr betrat dann Remote Bondage mit einem epischen Intro die Bühne und startete die Show mit ihrem Song "GOOD GIRL".

Die Bühnenpräsenz der Band war vom ersten Augenblick an fesselnd. Mit Songs vom Neuen Album und altbekannten Klassikern heizten sie das Publikum weiter ein bis die Stimmung bei einem FLINTA Moshpit zum Song "Katze" ihren absoluten Höhepunkt erreichte und auch die letzte Person sich mitreißen ließ.

Dabei überzeugte die Band im laufe des Abends nicht nur mit musikalischem Können sondern, auch mit einer starken Live Show. Extravagante Bühnenoutfits und choreografische Elemente zu den einzelnen Songs ergänzten den individuellen Sound der Band und gestalteten das Konzert noch einzigartiger.

Insgesamt bleibt das Konzert als ein sehr lebendiger und ausgelassener Abend in Erinnerung, den das Publikum so schnell nicht vergessen wird. Im Osten macht die Band auf der aktuellen Tour nicht nochmal halt, wer sie aber nicht verpassen möchte kann Remote Bondage im Sommer auf dem "Rocken am Brocken" live erleben.

Audioplayer

Ronny, das sind wir alle

Am 16. März wurde das Dresdner Tante JU wieder in eine große Einhornrockparty verwandelt. Ok.danke.tschüss machten mit dem zweiten Teil ihrer "Knutschen & Boxen"-Tour Halt, und wir waren dabei.

Die Band brachte ihren Mix aus Indie, NDW und Alternative Rock auf die Bühne und sorgte für einen Abend zwischen Party, Liebe, Politik und dem ein oder anderen verdrückten Tränchen.

Alles zu diesem bunten Abend, und inwiefern die Supportband Remote Bondage Punk, Feminismus und Operngesang vereint, hört ihr hier in unserem Konzertbericht:

Konzertbericht-Audio

Ok.danke.tschüss spielt 2026 planmäßig nicht mehr im Osten des Landes, allerdings kommen Remote Bondage am 22.04. in das Chemnitzer Weltecho. Im Sommer könnt ihr sie dann am 01.08. bei Rocken am Brocken gleich noch einmal erleben.

Am 1. März 2026 verwandelte sich die Stadthalle Chemnitz in einen Klangraum voller Emotionen, Spannung und Gänsehaut-Momente. Unter der künstlerischen Leitung von Stephen Ellery und dirigiert von Wojciech Rodek erlebte das gut gefüllte Haus einen eindrucksvollen Abend mit den größten Werken von Hans Zimmer.

Das Konzert war eine audiovisuelle Reise durch die Filmgeschichte. Theatralische Filmszenen auf einer großen Leinwand im Hintergrund verschmolzen mit dem Klang des Live-Orchesters zu einem intensiven Gesamterlebnis.

Mit Top Gun: Maverick eröffnete das Orchester den Abend. Es folgte der Soundtrack von Pirates of the Caribbean, feinfühlige Musik von Rain Man – und natürlich durften Klassiker wie The Lion King und Inception nicht fehlen.

Weitere Werke wurden unter anderem von einem Chor musikalisch unterstützt. Dieser verlieh den einzelnen Stücken eine besondere Dimension.

Als krönenden Abschluss des Abends spielte das Orchester den allbekannten und epischen Soundtrack von Interstellar.

Der Abend wurde mit einem ordentlichen Applaus beendet und hat auf eindrucksvolle Weise gezeigt, warum Hans Zimmers Filmmusik seit Jahrzehnten Menschen auf der ganzen Welt bewegt – mich eingeschlossen.