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Summary

XIII Festival-Mediaval Rock & Metal Special steht vor der Tür

Vom 09. bis 11. September lädt das Festival-Mediaval zur 13. Ausgabe an den Goldberg in Selb und präsentiert sich mit einem Rock&Metal Special von der besonders harten Seite.

Festival-Mediaval 2022

Lurte - Festival-Mediaval 2017 (Foto: Marko Piskol)

Eluveitie - Festival-Mediaval 2019 (Foto: Marko Piskol)

Das Festival-Mediaval hat schon seit September 2008 auf dem Goldberg in Selb sein zuhause. Vor allem in der Mittelalterszene ist das Musikfestival weit über die Grenzen Selbs und Bayerns bekannt. Bläcky, der Veranstalter des Festivals, schafft es immer wieder aufs Neue Größen der Szene nach Selb zu holen. Bands wie Corvus Corax, Omnia, Heimatærde oder Qntal sind da nur eine kleine Aufzählung und dazu noch der ein oder andere besonderen Gast, wie zum Beispiel 2018 mit Carlos Núñez, der einen besonderen Charme auf das Festival-Mediaval brachte.
Neben den zwei Hauptbühnen finden Kleinkünstler auf der Theaterbühne oder Handwerker mit ihren Handwerkskünsten ihren Platz und laden zum Schauen, Staunen und Kaufen ein.
Auch hervorzuheben ist das Literaturlesezelt, das Amandara als gute Seele verwaltet. Dort fanden sich unter anderem schon Christian von Aster, Luci van Org oder Tommy Krappweis ein, um ihre Bücher oder der eine oder andere Künstler auch ihre Musikstücke vorzustellen. So nah am Künstler zu sein, das schafft das Festival-Mediaval - manch Künstler lagerte sogar bereits auf dem Gelände.

Auch dieses Jahr sind zahlreiche Workshops schon fest im Plan verankert, für die man sich anmelden kann: historische Tänze, Dudelsackspielen oder Drehleierspielen, um einen kleinen Teil der Workshops aufzuzählen. Die Crew und Bläcky versuchen sich jedes Jahr neue Ideen und spannende Rahmenereignisse einfallen zu lassen. Living Chess? Kein Problem! Seit 2019 werden mit lebenden Spielfiguren berühmte Schachspiele nachgestellt, mit der ein oder anderen amüsanten Showeinlage. Die Spieler tragen handgenähte Kostüme im venezianischen Stil und interagieren miteinander, zudem gibt es außer den Spielfiguren zwei Spieler auf Hochsitzen, die die nächsten Züge ansagen und das Spielgeschehen kommentieren, und zwei Sanitäter vor Ort, welche die geschlagenen Spielfiguren im wahrsten Sinne des Wortes vom Spielfeld tragen. Weitere liebevoll gestaltete Attraktionen werden zu sehen sein und es gibt vieles zu entdecken, denn das macht das Festival-Mediaval aus.

In den beiden letzten Jahren fand das Festival-Mediaval leider nicht wie gewohnt statt, allerdings gab es 2020 in Kooperation mit Collis Clamat einen Kultur-Biergarten mit Livemusik auf dem Goldberg, die Bands spielten gegen Hutspenden. Auch 2021 sollte das XIII Festival-Mediaval nicht stattfinden, jedoch wurde erneut in Kooperation mit Collis Clamat das Benefiz am Berg in Wunsiedel ins Leben gerufen. Im Mai 2022 wurde das Mediaval-Solidaritäts-Festival in Selb auf dem Goldberg gefeiert, bei dem die Künstler ohne Gage auftraten, um dem Festival-Mediaval zu helfen.

Aber über welche Bands darf man sich denn vom 09. bis 11. September 2022, zum XIII Festival-Mediaval Rock & Metal Special, freuen? Angekündigt sind unter anderem Coppelius, Harpye, Nytt Land, ASP, Tanzwut, The Blackbeers, PurPur und Pampatutti um nur ein paar aufzuzählen. Einige der Künstler sind den Zuschauern bereits aus den Vorjahren bekannt, andere sieht man zum ersten Mal auf dem Festival-Mediaval und versprechen drei zünftige Festivaltage.

Weitere Infos unter www.festival-mediaval.com

Festival-Mediaval Trailer 2022

Heaven Shall Burn sind eine der größten deutschen Metalbands und begeistern mit ihrer Musik seit mehr als 25 Jahren Fans der härteren Musik.

Wenn Liska am 5. März 2026 mit ihrer "Ich komm schon klar Tour" in Leipzig Halt macht, wird das Naumanns Tanzlokal zur Bühne für einen intensiven, persönlichen Konzertabend, an dem das Gefühl und Emotionen im Mittelpunkt stehen.

Musikalisch bewegt sich die Künstlerin zwischen modernem Pop, Indie und klassischen Songwriter-Elementen. Ihre Songs erzählen von inneren Konflikten, Beziehungen, Aufbruch und dem Mut, sich emotional zu öJnen. Klare Melodien treJen auf atmosphärische Arrangements, getragen von einer Stimme, die zugleich verletzlich und kraftvoll wirkt.

Auf der Bühne überzeugt Liska vor allem durch Präsenz und Authentizität. Gerade im intimen Setting des Naumanns entfalten ihre Songs die volle Wirkung – mal leise und nachdenklich, mal dynamisch und mit spürbarer Energie. Genau diese Mischung macht ihre Konzerte zu einem intensiven Erlebnis.

Wer dabei sein möchte, sollte sich jetzt Tickets sichern und Liska am 5. März 2026 live im Naumanns Tanzlokal Leipzig erleben.

Eine Meerjungfrau ist sie zwar nicht, aber ihr Programm trägt diesen Namen bewusst. Mit ihrer Stand-up-Comedy-Show "Mehrjungfrau" kommt Maria Clara Groppler am 27.02.2026 nach Chemnitz ins Atomino.

Haus Auensee, Leipzig, 31. Januar 2026

Es war einer dieser Abende, an denen sich die Erwartungen im Saal wie ein gespannter Bogen formten und Beyond the Black ihn zielgerichtet abschossen. Das Haus Auensee war gut gefüllt, der Einlass pünktlich, das Programm ambitioniert. Mit Supportacts, Bühnentechnik und dem Headliner summierte sich die Spielzeit an diesem Abend auf rund 3,5 Stunden. Am Ende blieb das Gefühl, einen kompletten, sorgfältig inszenierten Abend erlebt zu haben, der musikalisch wie atmosphärisch wenig Wünsche offenließ, trotz der personellen Erschütterungen, die sich hinter den Kulissen abzeichneten.

Der Vorabend: Energie und Kontraste

Der Abend begann wie angekündigt pünktlich um 19:00 Uhr. Die Vorband Seraina Telli eröffnete mit einem warmen, songorientierten Set, das Nähe zum Publikum suchte, als ein freundlicher, persönlicher Auftakt, der die Zuhörer einstimmte. Anders dann SETYØURSAILS: Metalcore mit voller Wucht, Breakdowns und körperlicher Energie. Der Übergang von Intimität zu ungezügelter Energie gelang abrupt und überzeugend. Moshpits bildeten sich, Crowdsurfing war zu sehen, das Publikum wurde wachgerüttelt, ohne aus der respektvollen Spur zu geraten. Die Fans blieben rücksichtsvoll, selbst in hitzigen Momenten.

Eine Band unter Druck

Kurz vor dem Headliner-Set legte sich eine leichte Spannung über die Halle. Drummer Kai Tschierschky war erkrankt. Was drohte, die Show zu gefährden, wurde vor Ort zu einer Demonstration kollegialer Flexibilität. Henrik Kellersohn (Drummer von SETYØURSAILS) sprang spontan ein, später übernahm Tim Breideband. Dass beide Musiker in kurzer Zeit den Takt des Abends hielten, verdient Respekt, technisch wie auch menschlich. Die Band spielte ihr Set mit der Ruhe und dem Können. Im Nachgang wurde bekannt, dass die kurzfristigen Ausfälle die Band stärker treffen würden. Nur wenige Tage später musste die Tour verschoben werden. Ursache waren die anhaltende Erkrankung von Kai sowie ein medizinischer Notfall bei Gitarrist Chris Hermsdörfer. Vor diesem Hintergrund bekommt die souveräne Leistung an jenem Abend noch mehr Gewicht.

Neues Kapitel trifft Best-of

Beyond the Black spielten rund 90 Minuten eine dichte, fokussierte Setliste, in der etwa die Hälfte der Songs aus dem neuen Album vertreten war, ergänzt durch bewährte Klassiker. Diese Mischung funktionierte. Die neuen Stücke fanden live mühelos Anschluss an die älteren Hits. Man spürte, dass das Material auf Bühnenpräsenz hin geschrieben ist. Jennifer...

Am 1. März 2026 wird die Stadthalle Chemnitz zum Schauplatz eines

besonderen Konzerterlebnisses: "The Best of Hans Zimmer in Concert" bringt die bekanntesten und beliebtesten Filmmusiken eines der einflussreichsten Komponisten unserer Zeit live auf die Bühne. Ab 20 Uhr dürfen sich die Besucher auf einen Abend freuen, der das große Kino in Konzertform erlebbar macht.

Gespielt werden Werke von "Fluch der Karibik" bis hin zu "Interstellar" und von einem großen Orchester, durch Solist:innen und Chor ergänzt, die Zimmers Klangwelten mit Leidenschaft umsetzen. Unterstützt von Licht- und Bildelementen entsteht eine Atmosphäre, die das Publikum direkt in die emotionalen Welten der Filme hineinzieht.

Am Ende bleibt vor allem das Gefühl, ein paar Stunden alles um sich herum zu vergessen und sich ganz von der Musik tragen zu lassen.