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Summary

Michael Nast: Der bessere Berliner

Michael Nast ist nicht nur der Ich-Erzähler in seinen eigenen Geschichten, sondern auch ein scharfer Beobachter der Berliner Verhältnisse. Alle Geschichten von "Der bessere Berliner" spielen in der Hauptstadt und erzählen von durchgeknallten Frauen, von potentiellen Schwiegermüttern, die es zu gut meinen, von überflüssigen Ratschlägen von zu coolen Kumpels und von jungen Vätern, die ihre kleinen Söhne beim Wettlaufen am Alexanderplatz extra nicht gewinnen lassen wollen ...

Wie sich das anhört, könnt ihr hier testen:
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Unglaublich tolle Neuheit! Ein multilinguales Meisterwerk der Spitzenklasse. Jedem Krimi-Fan zu empfehlen, besonders für den Nachtisch. Hier unsere Rezension dazu mit Inhaltsangabe und meiner eigenen Meinung.

„[…] etwas, das es nicht gibt, wie etwas klingen zu lassen, das Bildern den Anschein von Wirklichkeit verleiht.“ (S. 79)

Das ist wohl die Quintessenz des Geräuschemachens, und es war der Lebensinhalt von Lambert, den wir in „Der Charme der langen Wege“ von Hanno Millesi ein Stück begleiten dürfen.

Kennt ihr das? Ihr erlebt etwas Schlimmes, und das prägt euer Handeln für den Rest eures Lebens?

Bei Paula ist es ein Ereignis, das mit Unpünktlichkeit zu tun hat. Als sie ein Kind ist, verpasst sie einen Zeitpunkt, und nach allem, was danach geschieht, ist sie nie wieder unpünktlich. Welches Ereignis das ist, stellt sich im Laufe des Romans heraus.

Die meisten Menschen kennen es: das schlechte Gewissen, das im Hinterkopf lauert und jede Entspannung zunichtemacht. Manchmal kann man es ignorieren, beiseiteschieben, aber oft genug kriecht es zurück und ist einfach nicht totzukriegen. Warum eigentlich?

„Ich bin kein Virologe, aber Viren haben in meinem Leben immer eine Rolle gespielt.“