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Summary

Edward Sharpe & The Magnetic Zeros - Up From Below

Let the sunshine in!

Band: Edward Sharpe & The Magnetic Zeros
Album: Up From Below

Mitglieder: viele
Herkunft: Kalifornien, USA
Klingt nach: 40 Jahre Woodstock, Hair, infantilen Indie – Pop – Kollektiven (I’m From Barcelona, The Polyphonic Spree etc.)

Revival – welch nostalgischer Anglizismus. War ja alles schon mal da,  kommt ja alles immer wieder, irgendwann. Und so feiern die Mode -  und Musikszene sowie Arte (und auch ich) derzeit die Renaissance der eher weniger geschmacksicheren 80er Jahre.

Anders bei Edward Sharpe und seinen magnetischen Nullen: auch hier geht es nicht ohne Revival. 
Nur lassen sie anstatt kalter, mechanischer Synthesizer und schriller Neon – Farben etwas anderes aufleben. Etwas, das viel wärmer, sonniger und friedlicher daherkommt, als sämtliche düstere Post – Punk/New Wave/No Wave/New Romantic – Ambitionen. Etwas, das wohlige Zufriedenheit ausstrahlt, anstatt verbitterten Weltschmerz zu verbreiten.  
Edward Sharpe & The Magnetic Zeros zelebrieren 40 Jahre Woodstock.
Love, Peace and Happiness, getreu dem gängigen Klischee.

Nun ist auch die Rückkehr des Hippietums in die kontemporäre Popmusik kein bahnbrechendes Novum mehr, wie  bereits vergangenes Jahr Bands wie die Fleet Foxes bewiesen.
Doch kann moderne Popmusik im Hippiegewand verschiedene Gestalten annehmen: asketische Lagerfeuerromantik (siehe Fleet Foxes) zum Beispiel, aber auch experimentelle Psychedelik (siehe MGMT).

Auf „Up from Below“ bekommt man hier stilistisch alles geboten, was das hippie-eske  Herz begehrt.
Stille Einkehr in seltenen bedächtigen Momenten („Brother“), mehr noch psychedelisch ausufernde Songstrukturen („Desert“), doch vor allem herrscht hier ausgelassene Spiritualität. 
So fungiert Edward als Prediger der oben bereits genannten Hippie- Tugenden und die zwölfköpfigen Magnetic Zeros pflichten ihm im kollektiven Chorgesang bei.
Bläsersätze und gemeinsames Händeklatschen sowie liebliche Streicherarrangements, unbeschwertes (Schiffer-) Klavierklimpern und natürlich das essenzielle Tamburin schaffen die entspannte Atmosphäre eines heißen Westcoast - Roadtrips. California Dreamin’. Let the Sun shine in!

Hinzu kommen die mitreißenden Singalongs, die in Kombination mit dem bombastisch angelegten Folk –Sound neben Gemeinschaftsgefühl auch glückselige Ekstase beim Hörer auslösen. Gemeinschaftlich gepriesene Botschaften wie: „Home is wherever I’m  with you” oder „One love carries on“ runden die Hippiestimmung perfekt ab.

Packt man den Spirit der späten 60er in komprimierter Form auf ein Album, dann erhält man „Up From Below“. Dieses Album macht glücklich. Es lässt einen nach Love, nach Peace, nach Happiness sehnen. Man möchte albern und rhythmisch klatschend im Kreis springen, mit einem alten roten VW – Bus die kalifornische Küste bereisen und abends am Lagerfeuer die letzten heißen Sommertage ausklingen lassen.

 
Anspieltipps:

  • I Come in Please
  • Brother
  • Home
  • 40 Day Dream

 

Der Kopf sagt New Wave, doch das Hairz schreit Hippie: Johanna Eisner.


Im Netz:

Hippie- Overkill auf der bandeigenen Homepage: http://edwardsharpeandthemagneticzeros.com/

Oder auf MySpace: http://www.myspace.com/edwardsharpe

 

Love, Peace and Beitragsness

Die finnische Band Poets of The Fall hat im letzten Herbst das Album „Ultraviolet“ in die Läden gebracht. Eine sehr berührende Ballade daraus ist die Single „Dancing On Broken Glass“.

Um die kanadische Sängerin Avril Lavigne war es die letzte Zeit still und nun steht am 15. Februar das neue gleichnamige neue Album „Head Above Water“ in den Startlöchern. Darin erzählt Avril ihre Leidensgeschichte aus den vergangenen Jahren.

Die amerikanische Rockband AFI haben Ende 2018 ihre EP „The Missing Man“ herausgebracht. Am meisten stach der Titel „Trash Bat“ heraus, vor allem, weil man das Substantiv nicht gleich einzuordnen weiß.

Fall Out Boy sind eine Alternativerockband aus Chicago und begeistern seit vielen Jahren die Fans. Das Album „Mania“ brachte ihnen in Deutschland etwas mehr Bekanntheit, was auch nicht zuletzt an der poppigen Nummer „The Last of The Real Ones“ lag.

Imminence sind eine Metalcoreband aus Malmö und begeistern seit einigen Jahren die Fans. Auf dem Album "This is Goodbye" findet man viele traurige und tiefgreifende Lieder. Einer dieser Songs ist "Diamonds", der nicht nur als Single hervorsticht, sondern auch einen Text hat, der zum Nachdenken anregt.