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Summary

Moby - Innocents

Wie man Moby kennt und liebt

Künstler: Moby
Album: Innocents
Mitglieder: Richard Melville Hall aka. Moby
Herkunft: New York,USA
Klingt wie: Moby halt...samt namhafter Unterstützung

Moby, einer der Pioniere elektronischer Musik, veröffentlicht sein elftes Studioalbum. Zu hören gibt es eine Mischung aus Pop Harmonien und elektronischen Beats. Diese Kombination, die typisch für Moby ist, funktioniert auch auf Innocents hervorragend.

Spätestens nach dem zweiten Song A Chase for Shame, in dem die wunderschöne Stimme von Cold Specks erklingt, während im Hintergrund sphärische Chöre singen ist man gefangen im Sog dieses herrlich melancholischen Albums. Der nächste Song Almost Home erinnert durch den Falsett Gesang von Damien Jurando auf angenehme Art und Weise an die Musik eines Justin Vernon. Beeindruckend wie es Moby schafft, dass das Album trotz einzigartiger Gastsänger wie Wayne Coyne, Mark Lanegan oder eben Cold Specks trotzdem den typischen Klang eines Moby Albums nicht verliert.

Innocents strahlt Ruhe, Gelassenheit und eine fast schon meditative Stimmung aus, die in der heutigen schnelllebigen Musikwelt selten geworden ist.

Textlich dreht sich das Album, wie der Titel schon sagt um die Unschuld und deren Verlust. Ist es möglich sich als Individuum bzw. als menschliche Gesellschaft die Unschuld zu bewahren oder haben wir sie schon lange niederen Zielen geopfert? Klingt hochtrabend und das ist es auch. Moby dazu in einem Interview:  „For me being human means being innocent because we don't fully understand the world we live in, and we don't fully understand our significance. It´s not to excuse the bad things people do. I just feel like as humans we don´t really understand what we do. Every human being is just trying to make some sense for their lifes and trying to figure things out and that leads to a lot of bad decisions and bad behaviour but ultimately I think people are just confused.“ 

Die Frage ob das nicht eine leicht naive Herangehensweise ist sei dahingestellt. Letztendlich bleibt „Innocents“ ein Album was in sich stimmig ist und dass man gut durchhören kann.

Anspieltipps:

  • A Chase for Shame
  • Tell Me
  • The Perfect Life
  • The Lonely Night

Vollkommen entspannt und mit einer satten Brise meditativer Kraft entlässt er euch ins Wochenende: Thoralf Kuhnt

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