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Summary

The Flaming Lips - At War With The Mystics

Die Flaming Lips sind ein Fass ohne Boden. Das merkt man, wenn man versucht sich näher mit der Band zu beschäftigen.

Künstler: The Flaming Lips
Album: At war with the mystics
Mitglieder: Wayne Coyne, Steven Drozd, Michael Ivins
Herkunft: Oklahoma City
Musikrichtung: irgendwas mit viel Gitarre, Synthesizer, Schlagzeug und nem Sänger, hauptsache psychedelisch

Die Flaming Lips sind ein Fass ohne Boden. Das merkt man, wenn man versucht sich näher mit der Band zu beschäftigen. Nach über 20 Jahren Bandgeschichte und 12 Alben hat die Band und vor allem Frontmann Wayne Coyne viel zu sagen. Und was auf At war withe the mystics gesagt wird, ist kein Text wie „Wo bist du, mein Sonnenlicht?/ Ich suche dich und vermisse dich./ Ich respektier nur dich,/ Damit du's weißt: Ich liebe dich.“.
Es geht um Machtmissbrauch (The yeah yeah yeah song), Suizidversuche ohne Suizid (Pompeii am Götterdämmerung), oder den rettenden Notarzt an der Unfallstelle (Mr. Ambulance driver) Die Texte sind es allesamt wert, näher betrachtet zu werden.

Musikalisch fällt mir ein Vergleich recht schwer. Bei Free radicals erinnert die Stimme von Wayne Coyne ein wenig an Prince wenn er seinen Song Kiss performt. Man kann die Flaming Lips auch nicht auf einen Musikstil reduzieren, weil sie so ziemlich alles schon einmal ausprobiert haben. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum erschien 1984 und war feinster Punkrock mit Post-Hardcore; nur als Beispiel. Auf der aktuellen Scheibe findet sich ein wenig Funk, zusammen mit Prog-Rock und ein wenig Kosmo Pop.

In ihrer Heimat wird die Band einfach nur als „weird“ bezeichnet. Das trifft eigentlich auch den Kern. Je mehr man über die Flamingt Lips erfährt, umso passender wird diese Bezeichnung. Ein Beispiel? 1996 hat die Band 40 Tapes mit unterschiedlichen Sounds, Geräuschen und Melodien bespielt, 40 Autos in ein Parkhaus in Oklahoma City gestellt und die Bänder gleichzeitig abgespielt. Fertig war das Konzert.

Ich könnte hier noch viel aufzählen, was diese Band so einzigartig macht. Um es aber einmal auf das neue Album zu reduzieren: Eine vielseitige, interessante Platte, die sich nicht davor scheut, die deutsche Nationalhymne in einem Song zu verwursten. Einfach hörenswert!

Anspieltipps:

  • The yeah yeah yeah song
  • Mr. Ambulance driver
  • Pompeii am Götterdämmerung

ver-weird: Stephan Grunwald


Hier der Beitrag zum Yeah!-Schreien...

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