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Summary

Villagers - {Awayland}

Something died.

Künstler: Villagers
Album: {Awayland}
Mitglied: Conor O'Brien
Herkunft: Dublin, Irland
Klingt wie: Singer/Songwriter-Folk-Pop-Rock

 

 

 


Wer noch very oldschoolig musikalische Künstlergruppen über ihre eigenen Homepages, und nicht beispielsweise über unsere Lieblings-Social-Media-Plattform entdeckt, wird bei Villagers direkt zu Beginn mit einer dreisten Lüge konfrontiert: www.wearevillagers.com. Vielmehr müsste es (dann nicht mehr ganz so grammatikalisch korrekt) www.iamvillagers.com heißen, handelt es sich doch um das Projekt von Conor O'Brien aus Irland, der bereits beim Debütalbum „Becoming A Jackal“ 2010 alle Instrumente selbst eingespielt, sein Werk dazu auch noch größtenteils selbst produziert hat, und dafür sehr viel Applaus erntete. Nun also drei Jahre später der Nachfolger mit den komischen Klammern.

In der Zwischenzeit soll sich O'Brien in der Berliner Clubszene sehr wohl gefühlt haben. So fällt es dann überhaupt nicht schwer, die Herkunft der gelegentlichen elektronischen Farbtupfer auszumachen, die sich dem unterordnen, was weiterhin im Mittelpunkt steht: Singer/Songwriter-Pop at its best. Verträumte Gitarren, Streicher, Piano – alles was das Herz begehrt, und davon immer genau so viel, dass es nie überladen klingt, sondern songdienlich. Dazu eine Stimme, die wohl auf ewig Vergleiche zu seinem (Vor-)Namensvetter mit sich ziehen wird, jedoch stets etwas optimistischer klingt.

Seinen musikalischen Höhepunkt landet O'Brien auf {Awayland} ab Song drei: „The Waves“ schleicht sich zunächst sanft an, nimmt danach immer mehr an Fahrt auf, um letztendlich in einem wahren Feedbackgewitter zu enden. „Judgement Call“ entpuppt sich nach und nach als Mitjammerjuwel inklusive Geigenmeer, und die Single „Nothing Arrived“ bildet den melancholischen Mittelpunkt des gesamten Albums, heißt es doch hier: „I waited for something | And something died | So I waited for nothing | And nothing arrived“. Kein Kommentar.

Villagers aka Conor O'Brien schafft es, seine 2010 begonnene Singer/Songwriter-Melancholie gekonnt weiterzuentwickeln, und so Stagnation zu vermeiden. Lassen wir uns überraschen, in welcher Stadt er seine nächsten Einflüsse sammeln wird.

Anspieltipps:

  • Nothing Arrived
  • The Waves
  • Judgement Call

www.wearevillagers.com
www.myspace.com/villagers

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