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Eluveitie: „Leipzig es ist schon viel zu lange her“

Zum zweiten Mal haben wir es uns nicht nehmen lassen, auf der "Ategnatos Tour 2019" bei Eluveitie in Leipzig vorbeizuschauen. Bereits im Sommer haben wir uns eines der wenigen Vorab-Konzerte zum neuen Album Ategnatos gegönnt.

Eluveitie - Ategnator Tour 2019

- FOTOGALERIE -

Und weil uns das so super gefallen hat, wollten wir uns die große Tour mit Infected Rain und Lacuna Coil nicht entgehen lassen.

Eröffnet wurde die Show 19.10 Uhr im vollen Felsenkeller von Infected Rain, die aus der Republik Modau stammen. Modern Metal mit weiblichem Gesang von Lena. Gut angeheitert ging es dann 20.10 Uhr weiter mit italienischem Alternative Metal der Szenegröße Lacuna Coil, die bereits seit den 1990er Jahren durch die Welt touren. Immer wieder gab es laute Fanchöre, vor allem bei einem der bekanntesten Songs - Enjoy The Silence - feierte die Menge laut. Doch waren viele der Zuhörer ein wenig irritiert, als Lacuna Coil bereits kurz vor 21 Uhr ihr Set beendeten, waren doch viele Besucher nur wegen ihnen gekommen.

Als dann gegen 21.30 Uhr die Headliner des Abends auftraten wurde es spannend. Ein großes Banner mit dem Eluveitie Logo zierte die Bühne und drei weiß gekleidete, maskierte Frauen betraten die Bühne. Das Intro wurde mystisch eingeleitet. Ategnatos steht ganz im Zeichen der Wiedergeburt. Und das Gefühl kam irgendwie auch auf. Das Banner fiel und der gleichnamige Titelsong des Albums wurde angestimmt. Jubel ertönte, als die einzelnen Mitglieder von Eluveitie die Bühne betraten. Vor allem Sänger Chrigel (hier im Interview) und Sängerin Fabienne wurde besonders begrüßt. Der dritte Song im Set war ein ganz besonderer: The Call of The Mountains. Chrigel hielt eine kurze Ansprache und fragte, ob die Menge den Song heute in Schweizerdeutsch hören wolle und so begann kurze Zeit später De Ruf von de Berge.

Insgesamt war es eine Knallersetlist, bei der jeder Song ein neues Highlight darstellte. Epona und A Rose For Epona waren meine Highlights. Gefolgt von Slumber und Breathe. Herzlich bedankte sich die Chrigel immer wieder beim Publikum, bevor die Band mit Inis Mona den Abschluss spielte.

Wer am Donnerstagabend noch nichts vorhat, sollte sich schonmal den Namen Sharaktah merken. Der Rapper aus Schleswig-Holstein kommt am 29.10. im Rahmen seiner Tour 2026 ins Atomino.

Seine Fans dürfen sich dabei sowohl auf ältere Songs als auch auf Songs vom kürzlich erschienen Album "SHARATKAH" freuen.

Der Künstlername, welcher zum Albumtitel wurde, entstand bereits in der Kindheit des Sängers, als er das Wort "Charakter" noch nicht richtig aussprechen konnte. Sein Sound vereint brutal ehrliche und emotionale Texte mit Elementen aus Hip-Hop, Grunge und Rap.

Aktuell verlost der Künstler auf seinem Instagramaccount @Sharaktah noch Tickets für alle kommenden Shows. Wer sich nicht nur auf sein Glück verlassen möchte bekommt auf Eventim Tickets für die Show in Chemnitz am 29.10. oder alternativ für Leipzig am 01.11.

 

Schon in wenigen Tagen kommt eine Legende des US-amerikanischen Hip-Hops für lediglich zwei Termine nach Deutschland. Die Rede ist von niemand Geringerem als: Immortal Technique.

Der aufstrebende Indiekünstler aus Meißen und seine Band besuchen bei der Geschichten aus gebrochenem Glas Tour Anfang 2027 die Städte Frankfurt, Bonn, Berlin, Magdeburg, Hannover, Hamburg, Leipzig und Dresden. Der Kaktuseis-Connoisseur hat dabei alles selbst geplant und begibt sich für seine Fans in ein finanzielles Risiko. Trotz seiner Mangelnden Kenntnis in Bezug auf Steuern und Finanzen wird es auch für materiell wenig betuchte Musikenthusiasten Soli-Tickets ab 16,1€ geben. Für alle, die noch nie auf einem Rosenrausch Konzert waren ist das jetzt die Gelegenheit, denn auch die regulären Tickets sind im Vergleich zu großen Konzerten für einen schmalen Taler erwerbbar.

Website von Rosenrausch

Volt[age] ist zurück! Nach dem großen Erfolg der Weltpremiere im letzten Jahr und den mittlerweile zwei internationalen Preisen, kehrt die Fortsetzung des immersiven Balletts im September und Oktober dieses Jahres zurück auf die Bühne des Leipziger Kunstkraftwerkes.

Das Stück vereint Tanz, Sound und visuelle Projektionen zu einem einzigartigen, immersiven Erlebnis. Sechs Tänzer erzählen in insgesamt fünf Akten eine emotional aufgeladene Geschichte von der wechselseitigen Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Dabei wird die Bühne selbst zur Schnittstelle zwischen beiden Welten.

Dank Motion-Tracking reagieren die visuellen Projektionen in Echtzeit auf die Bewegungen der Tänzer. Dies spiegelt die in der Geschichte dargestellte Abhängigkeit zwischen Mensch und Technik besonders eindrucksvoll wider.

Die Choreografie von Mirko Mahr, Sara Brandao und Lolita Valao interpretiert die klassische Tanzart des Balletts neu und wird von Tänzern der Musikalischen Komödie Leipzig zum Leben erweckt.

Begleitet wird die Inszenierung von einem eindrucksvollen Sounddesign aus elektronischen Technosounds und orchestralen Elementen, welches genau wie die Visuals vom französischen Digitalkünstler und Artistic Director Nicolas Landrieux stammt.

Wer sich diese beeindruckende Inszenierung nicht entgehen lassen möchte und Lust hat, hautnah in das Wechselspiel aus Mensch und Technik einzutauchen, findet auf der Website des Kunstkraftwerkes noch letzte Tickets.

 

Das Kosmos Wochenende neigt sich dem Ende. Nach der Eröffnung am Freitag in der Stadthalle startete der Samstag auf dem Gelände zwischen Limbacher- und Theaterstraße mit vielen Panels, Talks und Infoständen, Sportangeboten und vielen weiteren kleineren Aktionen. Gerade die verwinkelten Straßen und Höfe rund um die Markthalle sorgten dafür, dass man auch wenn man keine konkrete Veranstaltung ansteuerte an jeder Ecke etwas spannendes entdecken konnte.

Ab 12 Uhr fanden in der Schule am Hartmannplatz die Debatten mit Arne Semsrott und danach mit Luisa Neubauer statt. Letztere war so stark besucht, dass viele Leute keinen Ort mehr finden konnten, an dem der Talk zu sehen oder auch nur ohne Einschränkungen zu hören war.

Ebenfalls um diese Zeit begannen verteilt auf zahlreiche Bühnen die vielen Konzerte auf denen auch etliche Artists aus dem Radio UNiCC Programm vertreten waren. Für uns ging es los mit Power Plush auf der Trailer Stage. Es folgte Yola, welche erst kurz vor dem Event noch dem Line-up hinzugefügt wurde, auf der Bühne im ehemaligen Puppentheater. Ihren Auftritt performte sie dabei nicht alleine. Dani Lia unterstütze sie bei ein Paar ihrer gemeinsamen Lieder. Im Anschluss daran fand ihr eigenes Konzert auf der Trailer Bühne statt, bei dem wiederum Yola für ein paar Lieder vorbei schaute.

Auf der Hauptbühne begann dann ab 19 Uhr die ganz große Show mit ok.danke.tschüss, danach Alexander Marcus und zum Abschluss der geheime Headliner 01099. Schaut euch gerne die Impressionen oben in der Slideshow an :)

Abschließend lässt sich sagen, dass das Kosmos dieses Jahr ein voller Erfolg war. Es konnte sehr gut die Lücke nach dem Kulturhauptstadtkosmos trotz geringeren Budgets füllen und sich vielfältig neu erfinden. Wie jedes Jahr bleibt abschließend nur die Hoffnung, dass das Festival für Demokratie und Vielfalt auch 2027 wieder stattfinden wird.