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875 Jahre Chemnitzer Geschichte: Die Redaktion deckt auf!

Teil eines Reptiloidengeleges an einem geheimen unterirdischen Ort in Chemnitz, Acryl auf Holz, 1979. Foto: Moritz Will

 

In diesem Jahr feiert Chemnitz seinen 875. Geburtstag. Viele Veranstaltungen rund um die Geschichte unserer Stadt und ihrer Institutionen werden das Jubiläumsjahr prägen und auch Radio UNiCC hat sich auf Spurensuche begeben. Was unsere Redaktion dabei erfahren und entdeckt hat, hört ihr in einer 8,75-teiligen Beitragsreihe ab dem 3. April.

Spitzt also die Ohren und schaltet ein zu UNiCC OnAir und erfahrt mehr – über das Wirken von Reptiloiden in Chemnitz, ihre Einflüsse auf die Stadtentwicklung, Chemtrails und die Zukunft der Stadt und ihrer Einwohner! 

Natürlich werden alle Beiträge, von denen es jeden Monat einen neuen geben wird, auch hier auf der Homepage veröffentlicht.

 

Kapitel 1 dreht sich um die ganz frühe Geschichte der Stadt.

Sendetermin: 03.04.2018, 18-19 Uhr in unserem Programm.

Am 25. und 26. April kommt der Entertainer in die Messehalle Dresden und präsentiert sein neustes Bühnenprogramm "Welcome To Luckyland". Nach den enormen Erfolgrn "Lucky Man" und seinen TV-Formaten "Luke, die Woche und ich", "Luke, die Schule und ich" und "Die Greatnightshow" ist er wieder live in Deutschland zu erleben.

Alligatoah ist immer wieder für eine Überraschung gut. Die Neueste war wohl, dass er sein Album "Schlaftabletten, Rotwein" als Zugabe-Edition mit Bonustracks im Dezember nocheinmal veröffentlichte.

Equilibrium haben am Freitag, dem 17. Januar, ihren Tourauftakt zum neuen Album "Renegades" gebührend mit Lord Of The Lost, Oceans und Nailed To Obscurity gefeiert. Wir waren dabei und haben für euch Eindrücke in Bild und Schrift gesammelt.

"Unser Gehirn - durchschnittlich 1,4 Kilogramm schwer, etwa drei Fäuste groß, runzlig wie eine Walnuss, rosa und von der Konsistenz eines Wackelpuddings - ist das komplexeste Organ im ganzen bekannten Universum." [S.11] 

Und wir alle wissen: Je komplexer ein System ist, umso störanfälliger ist es, und umso vielfältiger sind die Ergebnisse, wenn etwas im Detail abweicht oder schlicht anders läuft als normal.

In “Der Nobelpreisträger, der im Wald einen höflichen Waschbär traf” versammelt Monika Niehaus, wie schon in seinem Vorgänger, "Die Frau, die ihren Mann für einen Doppelgänger hielt", verschiedene neuropsychiatrische Erkrankungen, die alle eines gemeinsam haben: nämlich, dass eben etwas anders läuft in der komplexen Maschinerie des Gehirns, als beim Durchschnittsmenschen. 

Dreißig ausgewählte Syndrome fügen sich in alphabetischer Reihenfolge zu einem spannenden Konglomerat zusammen und geben Einblicke in Irritierendes, Verstörendes, Sonderbares. Hinzu kommt eine wichtige Erkenntnis: 

"[...] das, was wir als "gesund" oder "krank" bezeichnen, [ist] eher eine gesellschaftliche Übereinkunft [...] als eine wissenschaftliche Erkenntnis: Sieht eine Gesellschaft Sklaverei als normal und gottgegeben an, dann ist jemand, der diesen Konsens nicht akzeptiert, eben "verrückt".
Der Übergang zwischen gesundem und krankhaftem Verhalten ist stets fließend und eine Grenzziehung ist immer schwierig, wenn nicht gar unmöglich."
[S.12]
So wird die Frage, wie zwischen geistig gesund und psychologisch auffällig unterschieden wird, immer wieder aufgegriffen. Ein erfundenes Syndrom aus der Zeit der US-amerikanischen Sklaverei hat so Eingang ins Buch gefunden: Die so genannte Drapetomanie - der Drang davonzulaufen - wird durch die Autorin als das entlarvt, das sie war: Eine Erfindung einer pervertierten Psychiatrie, die unmenschliche Umstände und deren Aufrechterhaltung scheinbar medizinisch begründete.

Niehaus bietet auch einen Exkurs zu kulturgebundenen Syndromen, also solchen, die nur innerhalb bestimmter kultureller Umgebungen beobachtet werden. Neben der Beschreibung der Syndrome und Fallbeispielen bietet die Autorin immer auch einen Blick auf die kulturelle Verarbeitung des Syndroms, denn viele der im Buch vorgestellten Syndrome fanden Eingang in Literatur, Film und Bühne, in die Malerei und die Musik.

Eine weitere wichtige Erkenntnis aus der Lektüre ist außerdem diese: Nicht alle psychischen Syndrome sind psychische Störungen und müssen behandelt werden. Manche sind harmlos, aber beunruhigend für die Patienten, wie das Exploding-Head-Syndrom. Andere sind schlicht ungewöhnlich, wie das Hyperthymestische Syndrom, das eine außergewöhnliche biografische Gedächtnisleistung mit sich bringt. 

Die Kapitel von “Der Nobelpreisträger, der im Wald einen höflichen Waschbär traf” können in beliebiger Reihenfolge gelesen werden. Am Ende findet sich, neben der erwähnten kulturellen Verarbeitung des besprochenen Syndroms, immer auch der eine oder andere Querverweis auf andere, ähnliche Syndrome im Buch oder seinem Vorgänger. ...